Gartenreport Juni 2008. Alles sprießt und gedeiht. Der kurze Winter kommt den Pflanzen sehr zugute. Auf der Sonnenseite vorm Haus fühlen sich die Tomaten im Topf wohl – und die Kapuzinerkresse blüht auch schon wunderschön. Sogar die „Reste“ der nicht pikierten Pflanzen wuchern auf der Terrasse.
Eines der schönsten Vermächtnisse von Opa sind die Rosen. Obwohl er die meisten am Kompost entsorgt hat, weil sie ihn beim Jäten gestochen haben. Aber ein paar konnte ich erhalten. Zum Beispiel die zartgelben Rosen im Beet hinter der Garage. Heuer blühen sie besonders üppig. Am meisten überrascht hat mich die Kletterrose zwischen den beiden Garagen – diese wuchert heuer so sehr, dass man vor lauter rosa Blüten kaum noch Blätter sieht. Wunderschön.
Eigentlich mochte ich bis vor kurzem gar keine Rosen. Aber wenn man ihnen so beim Wachsen zusieht, wie sich die zarten Blätter entwickeln und entfalten, entsteht da regelrecht eine Liebe. Die Rosen gehören definitiv zu meinen Königinnen im Garten.
Der Schneckenzaun rund ums Gemüse- und Blumenbeet hinterm Haus hat sich bisher bewährt. Konnte keine Schneckenschäden feststellen. Die Erbsen haben das Umpflanzen leider nicht überlebt – waren wohl schon zu groß und hatten nicht mehr die Kraft sich an die neue Umgebung anzupassen. Der Mais wächst noch zaghaft, aber dafür hat die Kapuzinerkresse Mega-Blätter mit 10 cm Durchmesser! Auch die Tomaten wuchern mit kräftigem Stamm. Wenn die so weitermachen, kann ich nach der Ernte einen Obstladen vorm Haus aufmachen…! Beim Zucchini ist ja leider nur 1 Samen aufgegangen, aber die Pflanze wächst prächtig. Bin sehr zufrieden und finde es sehr spannend, dem allem beim Wachsen zuzusehen!


