Archiv für Oktober 2008

Phillip

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Phillip

Seit ca. 3 Wochen bin ich Tante! Phillip ist am 1. Oktober zur Welt gekommen. Habe noch nicht viel Erfahrung mit so kleinen Wuzels, schaffe es inzwischen aber schon ihn einigermaßen entspannt am Arm zu halten. Hurra :-)

Momentan schläft er unter Tags, dafür ist er in der Nacht wach. Cool – ein Nachtmensch wie ich! Susi und Markus freuen sich aber nicht so besonders drüber… komisch ;-)
Toll – ich kann meinen Senf ungeniert dazugeben, bin ja nur die Tante und nicht die Mama. Habe Rückgaberecht! Obwohl – vielleicht kommt das alles irgendwann retour…?

Der Vollständigkeit halber hier die wichtigsten „Daten“ – falls ich was vergesse, kann ich hier nachschlagen… geboren am 01.10.2008 um 01:09, Gewicht: 3200 g, Länge: 51 cm, Kopfumfang: 34 cm

Ach ja – sein Nachname ist „Conehead“ – die Kopfform ist noch etwas „eigenartig“…

Orange – nein danke!

Dienstag, 21. Oktober 2008

Meinen Wechsel von T-Mobile zu Orange hatte ich mir perfekt vorgestellt – ein interessanter Tarif, das neue iPhone, Rufnummer portieren, fertig. Schön gedacht. Das iPhone kam auch schnell, 3 Tage nach meiner nächtlichen Online-Bestellung an. Auf der letzten Seite des Bestellformulars kam eine Meldung, dass alles online machbar ist, ausgenommen die Rufnummer sollte ich doch bitte vor Ort im Orange Shop portieren lassen, das wäre online leider nicht möglich. Na gut, kein Problem, dachte ich mir und bin gleich am Tag der Lieferung in den ortsansässigen Orange Shop gegangen.

Auf meine Anfrage, ob die Dame hinterm Schalter meine Rufnummer portieren kann, bin ich mit ihrer Antwort energetisch rückwärts aus dem Shop katapultiert worden. Mit unfreundlichen, scharfem Ton wurde mir mitgeteilt: „Nein, das mache ich nicht!“. Aha. Ähm. Ja, und jetzt?

Auf meine leise Bemerkung, dass im Online Shop die Anweisung war, doch in den nächsten Orange Shop zu gehen, um die Portierung durchzuführen, bekam ich nur in scharfem Ton zur Antwort, dass sie das nicht macht, der Online-Shop interessiert sie einen Sch***, die im Shop sollen sich selbst darum kümmern – und überhaupt ist das kein Orange Shop. Aha. Hab mich als Kunde nur gefragt, warum dann der Shop im Orange Design eingerichet ist und das Orange Logo groß über der Tür hängt. „Das ist ein Orange Vertragspartner“. Aha. Also kein Orange Shop? Nein.

Okay. Da ich auf Eigeninitiative keine Alternativen vorgeschlagen bekommen habe, habe ich weiter gefragt, wo denn der nächste Orange Shop zu finden wäre. In Wörgl im M4. Sehr schön, dann kann ich ja dort mein Glück versuchen. „Nein, die machen das auch nicht!“ so die charmante Verkäuferin in weiterhin sehr „lieblichem“ Tonfall. Aha. Ähm – ja, und jetzt? Ich würde gerne meine Rufnummer portieren. „Das interessiert mich nicht.“ ist alles, was ich der Verkäuferin entlocken kann. „Sollen die sich im Online Shop drum kümmern!“

Etwas ratlos stehe ich im Shop und bin mir nicht sicher, was ich jetzt tun soll. Ich frage, ob es möglich wäre, dass ich die Telefonnummer von der Orange Hotline erhalte. Die bekomme ich – sogar kostenlos. Sehr schön. Ich rufe also bei der Hotline an – und muss schmunzeln, als ich vors Geschäft trete. Dort steht nämlich schon der Kunde, der vor mir im Shop war und offensichtlich auch keine Hilfe erhalten hat. Er telefoniert auch mit der Hotline :-)

Die Dame von der Hotline hilft mir gottseidank weiter. Ich soll in den T-Mobile Shop gehen und dort das NÜF-Formular für die Portierung anfordern. Dieses dann an Orange faxen. Einen Besuch im Shop in Wörgl will sie mir nicht zumuten. Wer weiß, was dort passiert… Sehr freundlich.

Im T-Mobile Shop ist die Mitarbeiterin sehr freundlich und hilft mir gerne weiter. Das benötigte Formular bekomme ich in den nächsten Tagen per Email zugesendet. Dort schaue ich mich auch gleich um wegen einer Hülle für mein iPhone und einem zusätzlichen Ladekabel – im Orange Shop kaufe ich das jetzt sicher nicht mehr!

6 Tage später erhalte ich ein SMS von Orange, dass meine Rufnummer in 4 Tagen portiert wird. Ich freue mich. Bis 4 Tage später. Ein Handwerker, der vor meiner Tür stand und ins Haus wollte, hat mehrmals bei mir angerufen und die Meldung erhalten, dass diese Rufnummer nicht existiert. Bei meinem Test vom Festnetz-Anschluss die selbe Meldung. Na toll. Keine Mailbox oder so – einfach die Meldung „diese Rufnummer existiert nicht“. Macht einen tollen Eindruck auf einem Geschäftshandy…! Also ich würde mir meinen Teil denken, wenn mir sowas passiert.

Mein Anruf bei der Orange Hotline hilft mir nicht wirklich weiter. Es erfolgt ein Testanruf – und alles funktioniert. „Alles ok“ in den Augen des Support-Mitarbeiters. Ich soll mich doch morgen nochmal melden, falls das Problem noch besteht. Ich werde unruhig und teste selbst nochmal – von meinem Festnetztelefon, von einem anderen Festnetztelefon, von einem A1-Handy und von einem T-Mobile Handy. Nirgendwo funktioniert es – immer die Ansage mit „Rufnummer existiert nicht“!

Da mir der Mitarbeiter nicht weiterhelfen wollte, vertröste ich mich selbst, und hoffe, dass es bald funktioniert.

Ein neuer Tag. Ein neuer Test. Rufnummer funktioniert immer noch nicht. Jetzt werde ich wirklich nervös. Ich habe heute ein paar Geschäftstermine – und es ist anzunehmen, dass ich vor den Terminen einen Anruf erhalte, um die Wegbeschreibung durchzugeben. Was ja fehlschlägt. Das fällt eigentlich schon in den Bereich Geschäftsschädiung, oder? Ich stelle fest, dass Anrufe von 0699er Nummern durchkommen, aber keine anderen Anrufe. Ich versuche nochmal mein Glück bei der Hotline. Heute eine neue Information: „Wir haben ein technisches Problem, und arbeiten daran.“ Schön, das hätte Orange gestern auch schon tun können…! Auf meine Frage, wann das Problem voraussichtlich gelöst sein wird (Stunden? oder Tage?) habe ich nur eine ratlose Mitarbeiterin: „Keine Ahnung.“ Na super. Jetzt überlege ich ernsthaft, ob es ein Fehler war, zu Orange zu wechseln. Ich verstehe, wenn es mal ein Problem gibt. Aber mit was ich absolut nicht leben kann ist, wenn ein Problem verschwiegen wird.

Mein letzter Test heute am Abend macht mir bewusst, dass ich immer noch unerreichbar bin. Nun sind es schon 2 volle Tage. Geschäftlich ein Desaster. Als Kunde sind einem hier wohl die Hände gebunden – eine Klage ist so aufwändig, dass sich das sowieso keiner antut. Also kann ich nur hier an dieser Stelle erwähnen: Achtung an alle, die zu Orange wechseln möchten – es könnte Probleme geben!!!

Apropos Probleme: in den ersten drei Tagen als ich das Handy in Betrieb hatte (noch über die Ersatz-Nummer 0699) hat das Internet und alle dazugehörigen Dienste tadellos funktioniert. Was es seit mehreren Tagen nun nicht mehr tut. Mein Kollege hat das selbe Problem: keine Internetverbindung. Da man für dieses Service 14 Euro pro Monat bezahlt, wäre ich schon davon angetan, wenn es auch verfügbar ist. Ich werde mein Glück nochmal bei der Hotline versuchen. Habe wohl keine andere Wahl…

Update 22.10. – Problem besteht weiterhin. Bin immer noch nicht erreichbar. Die Orange Hotline sagt mir, dass alle Kunden, die nach dem 18. Oktober portiert wurden, momentan nicht erreichbar sind. Das dürften nicht wenige sein, da Orange momenten ja massiv Werbung für den „Hallo Europa“ Tarif macht. Eine externe Firma ist nun mit der Lösung des Problems beauftragt worden, kann aber noch ein paar Tage dauern. Ich kann also nur Tee trinken und warten… hoch lebe Orange…!

Fußtheater

Sonntag, 19. Oktober 2008

Fußtheater mit Anne Klinge

17. Oktober. Ich schaue mir das Fußtheater „Hausfrauenreport und andere Fußgeschichten“ von Anne Klinge an. Toll! Der Schalk blitzt ihr aus den Augen, als sie wortlos das Publikum begrüßt – dann legt sie sich auf den Rücken, setzt ihren Füßen Nase und Kopfbedeckung auf – und schon ist die Illusion der Puppe perfekt! Durch Kostüme, mit denen sie auch ihre Hände als „Puppenhände“ einsetzen kann, entstehen Puppen, die eigentlich keine sind. Man vergisst, dass man Füße vor sich hat, so lebendig und präzise werde Emotionen und Bewegungen von Anne dargestellt! Die erzählten Geschichten sind allesamt witzig – der Liebhaber-Mord und der Hausmeister haben mir besonders gut gefallen. Unbedingt sehenswert!

Fußtheater von Anne Klinge

iPhone

Freitag, 10. Oktober 2008

iPhone

Ich hab’s! Bin jetzt auch stolzer Besitzer eines iPhones! Unbeschreiblich – die Bedienung ist echt ein Hammer! Und so schön! Jetzt werden erstmal die Daten synchronisiert – Kontakte, Musik, Einstellungen… die Welt ist schön!!! :-)

Ein einziges Problem habe ich geortet – ich bin das scrollen mit dem Finger schon so gewöhnt, dass ich das am PC auch schon mache… geht irgendwie nicht… ein Apple muss her?!

iPhone von Apple

Jumping Dinner

Sonntag, 05. Oktober 2008

skurrile Spezialitäten

Ein etwas anderes Abendessen… für Leute, die gerne kochen. Beim „Jumping Dinner“ bekommt man einen Kochpartner zugewiesen, und einen Menügang. Und eine Liste mit Uhrzeit und Orten, wo die anderen Gänge verspeist werden. Jeder Gang wird in einer anderen Küche bzw. Wohnung serviert, mit immer anderen Leuten. Am Ende treffen sich dann alle Teilnehmer in einer Bar. Klingt lustig, habe ich mir gedacht – und mich angemeldet für das Jumping Dinner in München.

Mein Kochpartner war Andreas, und wir wurden mit dem Dessert betraut. Nach einem kurzen Telefonat haben wir ein Treffen um halb drei vereinbart, damit wir uns noch vor dem offiziellen Start auf ein Gericht einigen und die Zutaten einkaufen können. Tiramisu hat das Rennen gemacht, weil man das prima vorbereiten kann. Andreas hat gemeint, man hat dann am Abend keine Vorbereitungszeit, weil man meist erst gleichzeitig mit den Gästen eintrifft. Die Leute und Gespräche sind meistens so nett, dass man sich nicht vorher losreissen kann… Und so war es dann auch!

18:00 Beim ersten Gang wurden wir von Christina „die mit den 6 Stühlen“ und Jens „aus Landshut“ bekocht. Kürbiscremesuppe mit Kastanien. Lecker! Und haben auch die anderen Gäste kennen gelernt. Wegen verlängertem Wochenende, der Wies’n und 4 Spontan-Stornierungen waren leider statt der üblichen ca. 30 Teilnehmer nur 8 Teilnehmer angemeldet – was uns allerdings egal war, weil wir uns sofort super verstanden und ziemlichen Spaß miteinander hatten. Helmut, Anette und die zwei Ersatzstühle kamen etwas zu spät, weil sie beim „Friedensengel“ wegen einer „Demo“ im Stau standen… jaja, Demo… von wegen…! Der Friedensengel heißt Bavaria und der Stau heißt „Wies’n“ haben wir eindeutig gedeutet. Und Helmut gleich mit dem Namensschild „der Friedensengel“ beklebt. Anette war „nur zu Besuch“. Tatjana bekam diese Woche schon zum fünften Mal Kürbiscremesuppe serviert – tappte gleich in ein Fettnäpfchen, und hüpfte munter von einem ins nächste – was ihr dann auch gleich einen Eintrag auf ihrem „Namensschild“ brachte: „Tatjana – die mit den Fettnäpfchen…“ – zu ihrer quirligen Art passte wunderbar ihr Kochpartner Hans, der äußerst ruhig war. Wenn aber mal eine Bemerkung kam, dann saß die! Eindeutig unser „Team des Abends“! – Dann: Ortswechsel (acht Personen / 2 Stühle) zur nächsten Location.

20:20 (bzw. etwas später) Interessant der Hauptgang bei „Hans-Hubert“ – stille Wasser sind tief… und so entdeckten wir auch erst nach dem Essen im passend asiatisch dekorierten Wohnzimmer seine hunderte(?!) Kochbücher. Anfangs fanden wir die Kochbücher aus aller Welt noch lustig, aber bald entdeckten wir neben dem „Kochbuch für Blondinen“ und verschiedenen erotischen Kochbüchern („wie rührt Mann erotisch im Kochtopf…?“) auch Rezepte für frittierte Feldratten, gebackene Fledermäuse, Plazentapastete und Menschenfleisch. Es kam die Frage auf, was wir soeben aus dem Wok gegessen hatten… Hühnchen…?!

Tiramisu Törtchen von Andreas und Karin

22:30 (oder viel später) Weiter zum Nachtisch. Da wir nur zu acht waren, haben wir beschlossen, beide Nachspeisen gemeinsam in einer Wohnung zu verspeisen, Andreas und ich (die „Karin aus Österreich“) haben unser Tiramisu zu Helmut in die Wohnung mitgebracht, wo er uns mit seiner Kochpartnerin Anette Joghurt-Früchtecreme á la Jamie Oliver servierte. Und Musik für die Stimmung… und selbstverständlich haben wir seine Büchersammlung inspiziert – und haben uns eindeutig _nicht_ für das Erotik-Kompendium entschieden, nein-nein-nein! Marketing (oder was war das gleich nochmal…?!) ist viel interessanter… ;-)

Jumping Dinner Nachspeise

3.15 (oder später?) Nach über 9 Stunden kochen, essen, quatschen, lachen, trinken und genießen haben wir dann doch den Heimweg angetreten. Für mich steht fest: es war super! Das muss auf jeden Fall wiederholt werden!

Wir hätten schon eine Idee… das „Jumping EU Dinner“ – Frühstück in Österreich, Mittagessen in der Schweiz, Abendessen in Deutschland…

Internetseite vom Jumping Dinner

Liebesleben. Der Film.

Donnerstag, 02. Oktober 2008

Liebesleben

Im Kino habe ich mir den Film „Liebesleben.“ von Maria Schrader angeschaut. Bin fasziniert. Ein sehr intensiver Film. Diesen Film schaut man nicht an, man spürt ihn! Die Beziehung der beiden Hauptdarsteller, aber auch die Personen und Geschehnisse rundum sind so pur, echt und authentisch dargestellt. In gewissen Szenen entdeckt man sich selbst. Vielleicht deshalb so intensiv… muss ihn erst sickern lassen. Vielleicht schau ich ihn mir sogar nochmal an. Absolute Empfehlung!

Liebesleben. Die Internetseite zum Film