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Freitag, 12. Dezember 2008. 18.30 - Charlie und ich starten in Richtung Saalbach-Hinterglemm. „Rave on Snow“ steht an – für mich bereits zum zweiten Mal, Charlie ist zum ersten Mal dabei. Als wir das Dorfzentrum passieren, ist die Party schon voll im Gange. Bei uns geht’s zuerst ins Hotel Austria, um einzuchecken. Hotel schön und fein, wenn auch etwas außerhalb… der Hotelchef lacht: 140 Betten belegt, aber nur 10 Paar Ski im Keller.
23.00 – Wir spazieren ins Dorfzentrum, gute 20 Minuten Fußweg. Das von uns anvisierte Karma ist schon überfüllt – kein Einlass mehr. Schade, Ana vom Harry Klein würde dort auflegen. Macht nichts, es warten ja noch zahlreiche andere rustikale Lokale… Wir landen in der Taverne (Hive Club Zürich) und shaken gleich ab. Andy Catana sollte wohl noch etwas üben, aber Animal Trainer und vor allem Oliver Koletzki machen dann wirklich feinen Sound. Wir tanzen. Bratpfannen-Alarm… die Frauenquote von etwa 20% tut das übrige, dass diverse Herren Kontakt zu den wenigen Mädels aufnehmen möchten. Die meisten sind echt witzig und haben Stil! Ich tanze und habe Spaß :-)
5.00 – Volksschule, Rave on Snow Club. Marco Carola bringt die Menge zum Shaken. 50% betrunken, 50% schwul. Gute Stimmung. Hier haben sie wenigstens noch Wasser an der Bar. Wir tanzen. Ohne Ende.
6.15 – Shuttlebus ins Hotel. Blöde Uhrzeit. Frühstück gibt’s erst ab acht. Habe Hunger. Gut, dass ich eine Packung Kekse dabei habe. Schlafen.
Samstag, 13. Dezember. 16.30 – Guten Morgen! Mit dem Ausflug auf den Schattberg wird wohl nichts mehr… dort ist die Party schon vorbei. Egal. Wir machen uns langsam munter, lungern im Bett rum und malen uns das weitere Programm für heute aus.
18.06 – Shuttlebus ins Dorf. Großer Hunger!!! Wollen eine Pizzeria suchen. Dringend!
18.15 - Dorfplatz. Wir hüpfen. Cooler Sound! Hunger? Ach, das hat Zeit bis irgendwann später… Null.Eins und Steffen Nehrig legen auf. Die Menge tanzt. Wir auch. Highlight: der Tanzesel!!!
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20.00 – Auf der Suche nach Essen. Wir sind wählerisch. Die Trattoria hat noch einen einzigen Tisch frei und verhilft uns zu gutem Essen und Trinken. Es läuft lauter Elektrosound im Restaurant – schräg. Ob damit wohl normale Skigäste glücklich sind…? Egal, die scheinen ohnehin kaum vorhanden zu sein. Wir lernen wieder ein paar witzige Jungs aus Wien kennen.
22.00 – Auf dem Weg zum Bus queren wir den Dorfplatz. Geiler Sound. Dazu muss getanzt werden! Geht jetzt wunderbar, weil’s schon richtig eisig ist – da rutscht sich’s besser! Leute schauen ist auch cool. Felix Kröcher legt auf. Guter Sound!
24.06 – Shuttlebus vom Hotel ins Zentrum. Wir sind gestylt und bereit für die Nacht. Als erstes geht’s in die Tiefgarage. Julietta vom Harry Klein legt in der Eset Lounge auf. Feiner Sound zum warmtanzen. Hoch leben die Ohropax!
2.00 – Heiß, stickig. Eigentlich wollte ich mal nach draußen, um Luft zu schnappen. Jetzt stehen wir 20 Meter weiter in der Smirnoff Lounge und springen schon wieder zu – ähm – Florian Meindl?! Geht nicht lang – heiß, stickig. Ich brauche Luft!
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2.30 – Tanzpause? Was ist das? Das Luftschnappen hat gut getan – wir sind aber nur von der Tiefgarage in die Taverne spaziert. Matthias Tanzmann macht Musik!!! Hihihurra – hüpfhüpf – schwof, spring :-)
3.45 – Alles tut weh. Wir hüpfen noch immer. Geiler Sound!
4.15 – Aua!!! Schmerz! Wir hüpfen. Gut, dass es Eristoff Ice in Flaschen gibt – da kann auch mit Getränk weiterspringen und muss keine Trinkpause machen :-)
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5.00 – Hüpf Hüpf. Lustige Tanzrunde – wir haben lautstark Spaß :-)
6.50 – Duing, duing, duing… Frühstück gibt’s ab acht. Das schaffen wir. Um sieben macht der Club eh zu, dann wechseln wir zu Domenic d’Agnelli in die Afterhour.
7.30 – Didong, didong, didong… Luna City Express legt noch immer auf… was solls – wir tanzen weiter. Die Schmerzen werden irgendwann wieder vergehen…
8.00 – Hunger! DJ spielt noch immer. Ich brauch was zu essen! Obwohl – nur noch ein ganz kleines bisschen tanzen vorher…
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9.30 – Früüüüüüüühstück. Hääää? Verpeilt – ähhhh – pfieeeeeeeeeeet. Müden Schrittes schlurfen wir zum Hotel.
12.15 - Dong, dong, dong. Ahhh – Panik!!! Ich sitze aufrecht im Bett. Was ist los? – Dong, dong. Der Hotelchef klopft an die Zimmertür und meint, dass es Zeit zum Auschecken ist. Uff. Und das nach zwei Stunden Schlaf.
15.30 – Zuhause. Ruhe. Der Kopf wackelt noch immer im Takt zur nicht mehr vorhandenen Musik. Die Füße zucken und wollen tanzen. Das Wochenende ist vorbei. Geil war’s! Wann startet die nächste gute Party???
ps. NEIN, wir nehmen keine Drogen. Wir trinken auch nicht übermäßig Alkohol. Wir SIND so!
Schlagworte: Rave on Snow, Saalbach-Hinterglemm
Mittwoch, 18. November 2009 um 13:42 |
Hi Karin!
Beim stöbern nach Bildern von ROS 2008, bin ich auf deine Seite gestossen und hab’ mit grosser Freude deinen Erlebnisbericht gelesen, welcher mich sehr an mein ROS 2008 erinnerte. Den Bericht hast übrigens sehr witzig geschrieben und deine Website finde ich sehr gut.
Dieses Jahr werde ich wieder dort sein. Vielleicht trifft man sich ja :-)
Take care,
Thomas aus Dülmen/NRW
Mittwoch, 18. November 2009 um 14:54 |
Hallo Thomas! Danke dir für deinen Eintrag. Freut mich, dass dir mein Bericht gefällt! Möchte dieses Jahr mit meinem Schatz Martin zu ROS fahren – allerdings voraussichtlich nur samstags – mal sehen… Wünsch dir auf jedenfall viel Spaß dort! Karin