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Erstes Wochenende im Mai 2009. Wellness-Weekend in Oberösterreich mit Martin. Mit ihm ist sogar Autobahnfahren kurzweilig und unterhaltsam :-)
Wie so vieles (alles?) andere auch… Nach einem romantisch-verliebten Zwischenstopp am Mondsee erreichen wir das Aviva, wunderschön gelegen auf einem Hügel in der Pampa… da es eigentlich ein Singlehotel ist, haben wir zwei getrennte Zimmer – witzig. Wir treffen uns am Balkon…
Relaxen im kleinen, aber sehr schönen Wellnessbereich, Massage, loungen in den großen Hängematten und Schaukelliegen im Open Air Wellnessbereich. Ich lache, weil Martin das Trainingsoutfit für die Shiatsu Massage vergessen hat. Martin lacht noch mehr, weil ich den Bikini für’s Hallenbad vergessen habe… *grummel – wir sind quitt!
Am Abend Aperitiv an der Bar, leckeres Dinner mit einem Gläschen Wein, gepflegte Unterhaltung. Danach entspannen am Zimmer. Wir schlafen ein und wagen dann um halb zwei noch einen Abstecher an die Bar. Wird gerade zugesperrt, aber wir bekommen noch schnell einen letzten Drink. Na toll – welch fades Hotel – um diese Zeit schon Feierabend?!
Am Samstag romantische Wanderung durch Wald und Felder, saunieren, barfuß durch die Kleewiese, intensive Diskussionen. Bierchen am Balkon. Abendessen und heute schon früher an die Bar – Liveband ist angesagt! Der eigenartige dunkelhaarige Typ, der im Hotel unter Tags mit dunkler Sonnenbrille rumgerannt ist, stellt sich als einer der beiden Bandmitglieder raus. Sie spielen ganz ok. Nach ein paar Cocktails wagen wir den Auftritt am Tanzparkett. Wir improvisieren einen Discofox und später einen Cha-Cha. Auf jeden Fall haben wir massig Spaß und genießen den Abend in vollen Zügen. Die Band gibt uns á la Dancing Stars 9 Punkte – soso – und das bei unserer schlechten Performance! :-o
Am nächsten Tag werden wir überall mit Blicken verfolgt und in der Sauna angesprochen. Alle sind begeistert von unserem Tanzauftritt – und überlegen, ob man ein Wochenendpackage schnüren könnte mit Tanzkurs – den wir zwei halten sollen :-)
Nach einem feinen Saunanachmittag verabschieden wir uns, geben Bademantel und Schlapper an der Reception ab und treten den Heimweg an. Schön war’s!


