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Urlaub in Porec

Samstag, 05. September 2009

Ende August / Anfang September habe ich mich mit Martin für ca. 10 Tage nach Porec verabschiedet. Ein paar Tage Urlaub mit Sonne, Meer, Ausgehen und Entspannung. Ziemlich lange habe ich im Internet recherchiert, wo der ideale Platz für uns wäre, der all unsere Anforderungen erfüllen könnte. Ist ja gar nicht so einfach, Last Minute etwas Günstiges zu finden, einen Ort der sowohl entspannten Urlaub, wie auch reges Nachtleben in Gehweite anbietet.

Fündig geworden sind wir schließlich im Verkehrsbüro, das uns einen Urlaub in Porec empfohlen hat. Unterkunft in einem Appartement. Damit mussten wir uns gedanklich erst anfreunden, fanden es dann aber doch ganz cool. Wir hatten das Auto vollgepackt mit Waschschüssel, zahlreiche Decken und Polster für das anscheinend sehr abgewohnte Sofa, ausreichend Alkohol (Reste von der Grillparty), Gitarre, Musikanlage, Kerzen – alles, was man in einem Appartement so braucht…

Groß war dann die Enttäuschung, als uns die Dame an der Reception sagte, dass wir falsch sind. Dass wir bei den Appartements Pical stehen, aber aber auf unserem Buchungszettel steht Hotel Pical. Total niedergeschlagen saßen wir dann mit lauwarmen Drinks im Hotelzimmer ohne Klimaanlage und überlegten, welche Möglichkeiten wir haben. Auf jeden Fall mal ein saftiges Beschwerdemail ans Reisebüro.

Wir haben eingesehen, dass wir an der Unterkunft wohl nichts ändern können und haben das Beste daraus gemacht. Die Getränke haben wir so gut es ging in der undichten Badewanne eingekühlt, die Gitarre, Luftmatratzen und Soundanlage kamen trotz Hotel ins Zimmer. Wenigstens hatten wir einen großen Balkon! Das Zimmer war echt ok, sauber und modern – auch, wenn das Hotel im Empfangsbereich schon „den Charme einer russischen Parteizentrale“ hatte, wie es ein User im Netz so nett formulierte.

In Porec war überall sehr viel Musik präsent. Beachparty am Strand (naja, klingt jetzt aufregender als es war, aber für einen gemütlichen Cocktail am Biertisch hat’s gereicht…), fast jeden Abend Tanzabend mit Livemusik am Hotelpool, Liveband am Tequila Beach, nur 5 Gehminuten vom Hotel entfernt. Tequila Beach war überhaupt ganz ok – ein Hüttl mitten im Strandwald, ein paar Sessel mit Blick aufs Meer, Rockband mitten zwischen den hohen Bäumen. Irgendwie schräg und witzig!

Die Stadt war ca. 15 Gehminuten vom Hotel entfernt, das war sehr ok. Einige Male sind wir reinspaziert, bzw. auch mit dem Transferzug an der Strandpromenade reingefahren, auf einen Drink in der Bar, zum Shoppen, zum Tanzen. Vor allem die Tequila Bar lag auf halbem Rückweg, da konnte man schon mal auf einen letzten Drink vorbeischauen.

Apropos Shoppen… mir scheint, in sämtlichen Küstenorten in Istrien gibt es nur zwei Modemarken: Ed Hardy und Polo. Echt. Martin wollte sich ein paar coole T-Shirts kaufen, aber es gab wirklich in JEDEM Laden nur diese zwei Marken! Wer es nicht gesehen hat, glaubt es nicht!

Der Strand war sehr schön. Direkt beim Hotel, sehr langgezogen, mit vielen Bäumen, die Schatten spenden (wichtig für mich!) und Liegeplätzen mit Ausblick auf interessante Dinge wie das Meer, Segelboote und hübsche Frauen. ;-) Man konnte sich aussuchen, ob man einen eher steinigen Strand haben wollte, oder feine Kiesel. Wir hatten volles Programm – ein paar Stunden am Meer, ein paar Stunden am Pool. Lesen, liegen, schauen, snacken, baden, …

Am Abend war (fast) immer ausgehen angesagt. Auf einen Tanz an den Hotelpool, danach auf einen Drink. Oder zum Tanzen. Da wir das ursprünglich angepeilte Byblos nicht gefunden haben, sind wir spontan in einen Discobus eingestiegen, der uns zum Club Playa gebracht hat. War eine sehr witztige Aktion, im offenen Pickup bei vollem Sound mit kreischenden Mädels durch die Nacht zu brausen! Der Club selbst war leider nicht so besonders. Publikum seeehr jung und Hiphop Sound – naja. Doppelt geärgert haben wir uns, als wir am nächsten Tag ein Taxi zum Byblos („Europas beste Disco“) bestellt haben, und uns der Taxifahrer dann mitgeteilt hat, dass dort gestern Saisonabschluss war. Das wars für heuer. Neiiiiiiin!!!

Ein Tag war einem Ausflug nach Rovinj gewidmet. Da wir kein Ausflugsboot gefunden haben, das nur nach Rovinj fährt und keinen Ganztagesausflug macht, sind wir (oder besser gesagt Martin) mit dem Auto dorthin gefahren. Die Stadt ist sehr nett. Wir sind durch die romantischen Gassen geschlendert, rauf zur Kirche (naja) und zurück zum Hafen. Mittagessen. Nach ein paar Stunden und vielen Geschäften mit Ed Hardy ging’s wieder zurück nach Porec.

Ein andermal haben wir einen Ausflug nach Norden, genauer gesagt nach Piran (Slowenien) gemacht, wo gerade mein Bruder Markus mit Susi und Phillip urlaubte. Auch eine sehr nette Stadt! Wenn auch wesentlich weniger touristisch als Porec oder Rovinj. Nach einem Zwischenstopp in der Wohnung dann an den Strand, wo Markus schon ein schönes Plätzchen reserviert hatte. Ratschen, Baden und Rumlaufen mit Phillip. Und ein sehr leckeres Getränk im Strandcafé, weiß aber nicht mehr wie es heisst. Irgendwas mit Prosecco. Zuhause frisch machen und dann gemütliches Abendessen mit angenehmer Unterhaltung in einem Restaurant direkt an der Strandpromenade. Phillip hat sich gottseidank entschieden, tief und fest zu schlafen, so konnten alle den Abend in Ruhe genießen :-)

Eine sehr überraschende Nachricht hatte Martin auf dem Handy. Sein Papa hat Kontakt zu ihm aufgenommen, weil er auch gerade mit seiner Freundin in der Nähe Urlaub gemacht hat. Martin hat schon vor einiger Zeit den Kontakt zu seiner Familie stark eingeschränkt bzw. abgebrochen, weil der Einfluss von dort sehr – naja – destruktiv – war und ist. Aber das ist eine andere Geschichte… Nach langem Überlegen haben wir uns dann doch getroffen und wir haben uns aufs „Schlimmste“ gefasst gemacht. Aber das Treffen war dann doch ganz ok.

Am letzten Abend war ein großes Saisonabschlussfest am Hafen in Porec. Da mussten wir natürlich hin. Viele Stände mit Essen und Trinken, Riesenbühne mit Livemusik, Konzert und DJ. Und viele Leute. Sound war auch sehr ok und jung. Wir sind ziemlich lange rumgehopst und haben uns dort und in verschiedenen Bars amüsiert. Leider mussten wir am nächsten Tag nach Hause fahren, deshalb sind wir „schon“ um fünf oder so nach Hause ins Hotel.

Am Vormittag vor der Abfahrt haben wir noch ein bisschen Luftmatratzen-Schlaf am Strand genossen, und dann noch die Spielhalle an der Strandpromenade besucht. Das Airhockey ist echt witzig. Bin zwar (noch) ziemlich langsam, aber Hauptsache, es macht Spaß!

Alles in allem war es ein feiner Urlaub – und die meisten unserer Wünsche wurden auch erfüllt.

Urlaubsfotos bei Flickr

Aviva Weekend

Sonntag, 03. Mai 2009

aviva-mai2009

Erstes Wochenende im Mai 2009. Wellness-Weekend in Oberösterreich mit Martin. Mit ihm ist sogar Autobahnfahren kurzweilig und unterhaltsam :-)
Wie so vieles (alles?) andere auch… Nach einem romantisch-verliebten Zwischenstopp am Mondsee erreichen wir das Aviva, wunderschön gelegen auf einem Hügel in der Pampa… da es eigentlich ein Singlehotel ist, haben wir zwei getrennte Zimmer – witzig. Wir treffen uns am Balkon…

Relaxen im kleinen, aber sehr schönen Wellnessbereich, Massage, loungen in den großen Hängematten und Schaukelliegen im Open Air Wellnessbereich. Ich lache, weil Martin das Trainingsoutfit für die Shiatsu Massage vergessen hat. Martin lacht noch mehr, weil ich den Bikini für’s Hallenbad vergessen habe… *grummel – wir sind quitt!

Am Abend Aperitiv an der Bar, leckeres Dinner mit einem Gläschen Wein, gepflegte Unterhaltung. Danach entspannen am Zimmer. Wir schlafen ein und wagen dann um halb zwei noch einen Abstecher an die Bar. Wird gerade zugesperrt, aber wir bekommen noch schnell einen letzten Drink. Na toll – welch fades Hotel – um diese Zeit schon Feierabend?!

Am Samstag romantische Wanderung durch Wald und Felder, saunieren, barfuß durch die Kleewiese, intensive Diskussionen. Bierchen am Balkon. Abendessen und heute schon früher an die Bar – Liveband ist angesagt! Der eigenartige dunkelhaarige Typ, der im Hotel unter Tags mit dunkler Sonnenbrille rumgerannt ist, stellt sich als einer der beiden Bandmitglieder raus. Sie spielen ganz ok. Nach ein paar Cocktails wagen wir den Auftritt am Tanzparkett. Wir improvisieren einen Discofox und später einen Cha-Cha. Auf jeden Fall haben wir massig Spaß und genießen den Abend in vollen Zügen. Die Band gibt uns á la Dancing Stars 9 Punkte – soso – und das bei unserer schlechten Performance!  :-o

Am nächsten Tag werden wir überall mit Blicken verfolgt und in der Sauna angesprochen. Alle sind begeistert von unserem Tanzauftritt – und überlegen, ob man ein Wochenendpackage schnüren könnte mit Tanzkurs – den wir zwei halten sollen :-)

Nach einem feinen Saunanachmittag verabschieden wir uns, geben Bademantel und Schlapper an der Reception ab und treten den Heimweg an. Schön war’s!

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Ausflug Mamas 60er

Mittwoch, 13. August 2008

Kamelreiten im Allgäu

Zu Mamas 60er haben sich Markus und ich etwas besonders einfallen lassen. Andere Mütter sind in diesem Alter ja schon furchtbar entzückt über ein gemeinsames Mittagessen – aber unsere Mum ist sehr aktiv und sportlich. Deshalb haben wir uns die „Fun Action Days für Junggebliebene“ ausgedacht.

Am Samstag ging’s los ins Allgäu zum Kamelreiten. In Seeg gibt’s eine Kamelfarm mit verschiedenen Tieren, aber vor allem Kamelen. Wetter haben wir ausgezeichnet erwischt, könnte nicht besser sein. Nach einem ersten Kennenlernen und Abbürsten der Kamele (Papa hatte ein Trampeltier, der Rest Dromedare) ging’s auf einen einstündigen Ausritt durch die Allgäuer Landschaft. Nach kurzer Gewöhnungsphase war das Reiten herrlich! Ein leichtes Schwanken, das zwar Beine und Hüfte fordert, aber seeehr entspannt! Würde ich sofort wieder machen!

Cube Hotel in Biberwier

Danach Rundgang und kleiner Imbiss auf der Farm, und dann weiter nach Biberwier ins Cube Hotel. Dort kommt man sich als Gast ohne Mountainbike sehr unsportlich vor. Mit eben jenem kann man nämlich über die Rampe direkt ins Zimmer fahren und das Rad entsprechend verstauen. Wir haben es uns trotzdem gut gehen lassen und haben den fehlenden Sport beim Dart, Billard und Playstation spielen nachgeholt.

das Mountain Roller Team

Am Sonntag war Outdoor Action im NTC Funpark angesagt. Papa hat sich wegen „defekter Hand“ für die Sommerrodelbahn entschieden. Nach kurzem Zögern hat sich Mama doch entschlossen, ihr Glück mit dem gefährlich aussehenden Monster Mountain Roller zu versuchen. Hat uns allen unsäglich Spaß gemacht! Unbedingt ausprobieren! Markus und ich haben uns sogar ganz nach oben gewagt – super! 2 Stunden sind fast etwas kurz bemessen für einen Action-Nachmittag, würde eher die 4 Stunden Karte empfehlen.

Danach gabs noch eine Jause und ein Eis an der Schirmbar. Der Überraschungsausflug ist gelungen!

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Hamburg Mai 2008

Sonntag, 01. Juni 2008

Hafen Hamburg

Ende Mai war ich übers Wochenende in Hamburg, um meine Geschäftskollegen zu besuchen und einfach mal ein bisschen Stadt um mich zu haben. War ein tolles, relaxtes Wochenende – ich habe viel gesehen, bin Tag und Nacht durch die Stadt gelaufen, habe viele schöne Ecken entdeckt und die verschiedensten Leute kennen gelernt. Mein Hotel, das Empire Riverside, war direkt mitten drin im Geschehen. Ausblick vom Zimmer auf den Hafen sensationell, das Zimmer sehr schlicht und schön. Für den doch gehobenen Preis hätte ich mir zwar noch etwas mehr erwartet (Service, Interieur), aber die Lage des Hotels war definiv perfekt: da konnte man wirklich immer zu Fuß weggehen und war in 5 Minuten mitten in der Ausgehmeile. Das bunte Nebeneinander von Nachteulen, leichten Girls, Bars, Sexshops und Clubs am Kiez ist wirklich sehenswert!

Hamburg Kiez

Meine Stadt-Stationen waren der Hafen (Barkassen-Rundfahrt), die Speicherstadt, tolles Feuerwerk zum Kirschblütenfest, Ausgehen auf dem Kiez, Flohmarkt im Schanzenviertel, Essen beim Italiener, Shoppen im Karolinenviertel und Eis essen beim süßen Portogiesen. Den Fischmarkt habe ich wegen „langer Nacht“ erst geschafft, als die Stände schon weg, die Müllabfuhr aber noch nicht da war. Ist aber auch sehenswert :-)

Besonders cool fand ich das Schanzenviertel mit den vielen kleinen Läden und Cafés – und den St. Pauli Beachclub direkt am Hafen. Da das Wetter die ganzen drei Tage super-sommer-schön war, war der Beachclub Tag wie Nacht ein Hit.

St. Pauli Beachbar Hamburg

Der Vorteil, alleine unterwegs zu sein ist ja, dass man viele Menschen kennen lernt – das war auch witzig, welch buntes Potpourri an wirklich total verschiedenen Leuten ich kennen gelernt habe :-)

Wenn ich noch einen Tag länger Zeit gehabt hätte, hätte ich mir sicher ein Kanu gemietet und wäre durch die Kanäle gepaddelt. Das hab ich schon als Tipp in meinen Reiseführern gelesen (Ein perfektes Wochenende in Hamburg & Schrittmacher Hamburg), fand das aber irgendwie komisch. Die Lust zu paddeln hat mich aber sofort ergriffen, als ich die Kanäle „live“ gesehen habe!

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Wanderurlaub in den Nockbergen

Dienstag, 05. Juni 2007

Almrausch in den Nockbergen

2 Tage Wanderurlaub bei meinen lieben Kunden im Sporthotel Frühauf. Es ist wirklich schön in den Nockbergen! Ist ja auch kein Wunder, ist auch ein Nationalpark. Es gab viel zu entdecken, vor allem auf den Almwiesen, wenn man genau hingesehen hat. Ein Manko sind die schlecht markierten Wanderwege – aber macht nichts, dann wandert man einfach querfeldein über die Almwiesen mit tausenden von Blüten – Enzian, Dotterblumen, Almrausch, Schneerosen, … wunderschön! Wildromantisch ist auch die Donnerschlucht – besonders zu empfehlen für Familien mit Kindern – dort kann man nach dem „Schatz der Donnerschlucht“ suchen. Aber auch einfach zum Durchwandern ist sie sehr schön! Und was man als Tiroler gar nicht gewöhnt ist: alles ist noch so unberührt und verlassen – auf meiner 5 Stunden Wanderung habe ich nicht einen einzigen Menschen getroffen! In Tirol unvorstellbar.

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Mavida – das schönste Hotel der Welt!

Donnerstag, 24. Mai 2007

mavida-designhotel

Vom 18. bis 20. Mai habe ich mir eine Auszeit genommen, um darüber nachzudenken was mir Freude macht – und danach mein Businesskonzept anzupassen. Ich denke nämlich nur, wenn man das macht, was einem Freude macht, macht man das auch (ohne große Anstrengung) gut und kann Erfolg haben. Ich habe mich im Mavida Designhotel in Zell am See eingemietet, um in inspirierender Atmosphäre arbeiten zu können. Und ich muss sagen: in bin begeistert! Meine hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Das Mavida hat mich sowohl durch sehr ansprechendes, klares Design und ein überaus engagiertes und zuvorkommendes Team ins Stauen gebracht. Gut für mich, gut für mein Businesskonzept, gut fürs Mavida - ich komme wieder!